Was kostet es, ein Buch übersetzen zu lassen?

Nehmen wir ein Beispielbuch: einen deutschen Roman, 400 Seiten lang (à 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen), der ins Englische gebracht werden soll. 

Der Preis setzt sich zusammen aus den Kosten für die Übersetzung, das Lektorat, das Korrekturlesen und ggf. die Abgabe an die Künstlersozialkasse. Insgesamt können Sie mit rund 10.000 Euro rechnen – zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.* Das entspricht 25 Euro pro Seite.

Wie lange dauert das?

Die Übersetzung unseres Beispielromans würde sechs Monate dauern: 100 Seiten pro Monat für die Übersetzung, sechs Wochen für das Lektorat, eine Woche für die Abnahme des Lektorats durch die Übersetzerin und drei Wochen für das Korrektorat.

Nur Lektorat und Korrektorat

Liegt Ihr Buch bereits auf Englisch vor, können Sie uns auch gern nur mit Lektorat und Korrektorat beauftragen, um Ihr Werk fertig zur Veröffentlichung zu machen. Wir polieren Ihren Text und merzen auch die letzten Fehlerchen aus! Rechnen können Sie für diese beiden Leistungen mit 10 Euro pro Seite (1.500 Zeichen). Bitte beachten Sie, dass wir keine Computerübersetzungen bearbeiten.

Zu teuer?

Eine Buchübersetzung kostet eine Menge Geld, das ist richtig. Es steckt allerdings auch eine Menge Zeit, Arbeit und Können darin; an einer schlechten Übersetzung würden weder Sie noch Ihre Leser Freude haben. Natürlich hat ein gut übersetztes Buch auch deutlich größere Chancen, die Kosten wieder einzuspielen, als eine holprige Übersetzung.

Testen Sie uns!

Sie möchten sich erst ein Bild von unserer Arbeit machen? Dann bieten wir Ihnen die Probeübersetzung mit Probelektorat von einer Seite (max. 2.000 Zeichen) an. Hierfür berechnen wir 60 Euro zzgl. 5 % Umsatzsteuer (ab dem 1. Januar 2021 sind es 7 %). Beauftragen Sie uns anschließend mit der Übersetzung des gesamten Werks, werden diese 60 Euro als Anzahlung verrechnet.

 

* Für Romanübersetzungen fallen 5 % Umsatzsteuer an (ab dem 1. Januar 2021 sind es 7 %); das Urheberrecht bleibt beim Übersetzer. Die Umsatzsteuer fällt nicht an, wenn die Rechnungsadresse außerhalb der EU liegt oder wenn die Rechnungsadresse innerhalb der EU (aber außerhalb Deutschlands) liegt UND Sie eine Umsatzsteueridentifikationsnummer haben. Bei Rechnungsadresse in Deutschland müssen Sie zusätzlich selbstständig Abgaben an die Künstlersozialkasse abführen.

 

_____________________________________

Wie berechnen sich die Seiten?

Da Seiten je nach Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand variieren können, rechnen wir bei einer Seite mit 1.500 Zeichen. Wenn Sie also vorher für sich ausrechnen möchten, welche Kosten für die Buchübersetzung ins Englische auf Sie zu kommen könnten, gehen Sie in der Word-Datei auf „Überprüfen“, dort auf „Wörter zählen“, nehmen den Wert „Zeichen (mit Leerzeichen)“ und teilen diese Zahl durch 1.500. Dann haben Sie die Anzahl der Seiten, mit der wir rechnen. Vergessen Sie dabei auch den Klappentext und ggf. die Autorenbiografie nicht! Die Anzahl der Seiten nehmen Sie mal 25 und haben einen ungefähren Endpreis in Euro, den wir Ihnen für die Übersetzung Ihres Romans ins Englische mitsamt Lektorat und Korrektorat in Rechnung stellen würden. Bitte beachten Sie, dass der Endpreis je nach Buch höher liegen kann, aber nie niedriger.

Warum kostet eine Romanübersetzung so viel?

Antwort: Weil sehr viel Arbeit darin steckt. Eine Literaturübersetzerin schafft bei einem nicht allzu anspruchsvollen Roman rund 3 Seiten pro Stunde (je nach Schreibstil können es auch deutlich weniger sein). Bei 400 Seiten braucht sie somit rund 135 Stunden. Danach arbeitet sie die Übersetzung selbst noch einmal durch und schafft dabei rund 10 Seiten pro Stunde, braucht also 40 weitere Stunden. Die Lektorin braucht für die Überarbeitung der Übersetzung ebenfalls eine Stunde pro 10 Seiten, sodass weitere 40 Stunden auf den Zettel kommen. Anschließend geht die Übersetzerin die Anmerkungen der Lektorin durch, wofür sie wieder 5 Stunden brauche dürfte. Das Korrektorat schlägt mit rund 15 Stunden für 400 Seiten zu Buche. Plus 5  Stunden für das Auftragsmanagement stecken in der englischen Version Ihres Buchs um die 240 Stunden Arbeit. Bei 10.000 Euro sind das kaum mehr als 40 Euro pro Stunde, was für einen Freiberufler kein allzu fürstlicher Lohn ist. Bedenken Sie, dass Freiberufler für Krankenversicherung, Rentenversicherung und alle Arbeitsmaterialien (Computer, Software usw.) selbst aufkommen müssen! Der Stundensatz lässt sich nicht mit dem eines Arbeitnehmers vergleichen.

Qualität hat ihren Preis. Bei uns können Sie sich darauf verlassen, eine englische Version Ihres Romans zu erhalten, die Sie bedenkenlos veröffentlichen können, ohne hämische Rezensionen zu kassieren. Billige Übersetzungen sind leider viel zu oft rausgeschmissenes Geld.